Der beste Lagerplatz

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Corinna Harder Dienstag, 21. September 2021 von Corinna Harder

The Place to be – An Ort & Stelle

Der beste Lagerplatz

Draußen zu übernachten ist ein echtes Abenteuer. Der Wald in unseren Breiten ist zwar eine harmlose Gegend verglichen mit mediterranen Olivenhainen, wo sich Schlangen und Krabbeltierchen auf der Suche nach Wärme am liebsten mit in deinen Schlafsack kuschen wollen. Dennoch kann ein Ausflug in die einheimische Natur aufregender sein als jeder Fernsehkrimi ...

Am besten überprüft ihr schon während des Tages die Bodenbeschaffenheit eures Lagerplatzes: Der Untergrund muss trocken und fest sein. Da Lehm Regenwasser schlecht ablaufen lässt, ist es besser, auf sandiger oder kiesiger Erde zu campieren. Hohes, dichtes Gras und dunkles Unterholz signalisieren feuchte Lagerplätze. Ebenso ungünstig sind Lager direkt am Fluss- oder Seeufer, in einer Bodensenke oder unter Bäumen und Steinhängen, da schwere Gegenstände wie Äste oder Steine auf euch fallen könnten. Steht das Zelt abschüssig, wachst du morgens womöglich in eine Ecke gequetscht auf.

Sucht euch einen geschützten Platz neben Büschen, hinter einem Deich oder Damm. Eine kleine Erhebung eignet sich am besten zum Lagern.

© Adobe Stock

Am Lagerfeuer

Es ist ein tolles Gefühl, rund ums Feuer zu sitzen, dem Knacken der Flammen zuzuhören und sich dabei spannende Geschichten zu erzählen. Und natürlich schmeckt über offenem Feuer zubereitetes Essen am besten! Damit eure Feuerstelle nicht zum Gefahrenherd wird, solltet ihr einige Verhaltensregeln beachten, denn schon ein einziger Funke könnte einen Waldbrand entfachen.

  • Sucht euch nach Möglichkeit eine bestehende Feuerstelle.

  • Euer Feuerplatz darf nicht zu nahe bei Bäumen liegen. Und natürlich sollte auch euer Schlafplatz mindestens 3 Meter entfernt sein.

  • Trockenes Buschwerk und Gras sind eine gefährliche Nachbarschaft: Habt ihr eine sichere Feuerstelle gefunden, entfernt im Umkreis von 3 Metern alle brennbaren Gegenstände und begrenzt die Feuerstelle mit einem Ring aus Steinen.

  • Entfacht kein Feuer auf Moos, Moor oder Heideboden.

  • Bei Grasboden stecht ihr mit einem kleinen Klappspaten oder Messer die Grasnarbe aus und legt sie weg. Sie wird am anderen Morgen wieder eingesetzt.

  • Haltet einen mit Wasser gefüllten Behälter bereit, um das Feuer jederzeit löschen zu können.

© kreativWerk Corinna Harder

Aufbau eines Holzstapels

Es gibt verschiedene Arten von Lagerfeuern. Hier erfährst du, wie du einen Holzstapel aufbaust.

  • Stellt einen Stock mit Gabelspitze in die Mitte eures Feuerplatzes.

  • Um den Stock herum verteilt ihr trockenes Gras und Rinde sowie geknülltes Papier.

  • Baut nun einen Kegel aus trockenen Ästen um den Stock.

  • Entzündet den Aufbau.

  • Habt ihr alles richtig aufgebaut, fällt Holz von allein in die Flammen nach.

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