Camper, Camping & Outdoor: von A wie Abwasch bis Z wie Zoom-Meeting

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Diese Dinge haben sich in unserem Camping-Alltag bewährt

Wer mit dem Camper reist, freut sich vielleicht über unsere Tipps & Tricks.

Abwasch

Die kleinen Dinge des Haushalts fallen auch im Campingurlaub an, der Abwasch wird sich nicht vermeiden lassen.

Wenn du immer auf die Spüle in deinem Camper zurückgreifst, kann mit der Zeit das Abflussrohr durch Essensreste oder Fette verstopfen. Erst fließt das Wasser nur noch langsam ab und irgendwann »geht« dann gar nichts mehr. Ärgerlich.

Nimm lieber eine große (Falt-) Schüssel zum Spülen und begib dich nach draußen in die Sonne. Wenn schon Hausarbeit, dann wenigstens in Urlaubsatmosphäre.

Wenn du das Geschirr nach dem Essen mit einem Küchentuch von Speiseresten befreist und danach ein umweltneutrales (!) Spülmittel benutzt, kannst du das nicht so stark verschmutzte Spülwasser entweder in die Kanalisation oder ins nächste Gebüsch entsorgen.

Wenn du dich auf einem Campingplatz aufhältst, spülst du selbstverständlich an der Spülstation.

Ausreichend große Schüsseln kannst du noch für viele andere Dinge gebrauchen. Faltbare Modelle helfen beim Einsparen von Stauraum.

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Mehr zum Thema »Kochen, Abspülen & Co. im Camper« findest du hier: »Wasser marsch!«

Alarmanlage

Für deinen heiß geliebten Camper kann der Schutz eigentlich nicht gut genug sein.

Den Diebstahl des Campers kannst du mit einer Alarmanlage erschweren. Im Handel gibt es verschiedene Sperren, die die Benutzung des Lenkrads oder anderer für den Betrieb relevanter Teile unmöglich machen.

Sofern noch keine Alarmanlage installiert ist, kannst du dir Gedanken über einen Einbau machen. Ein lauter Alarmton schreckt die meisten Langfinger ab.

Anlagen neuerer Bauart informieren dich via Smartphone über eine Attacke und geben dir die Möglichkeit, schnell zu reagieren. Du kannst dich damit schützen, dass dein Fahrzeug ausgeräumt oder ganz entwendet wird.

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Auffahrkeile

Mitunter kann es nervig sein, wenn der Camper schräg/uneben steht. Schlechter Schlaf ist dann vorprogrammiert. Abschüssig im Bett zu liegen ist nicht jedermanns Welt.

Wenn das Wasser in der Spüle nicht richtig abläuft, ist das ein zusätzliches Ärgernis.

Die Lösung: Besorge dir Auffahrkeile! Diese kannst du nach Bedarf einsetzen und Unebenheiten des Platzes ausgleichen. Eine kleine Wasserwaage hilft dir beim Nivellieren.

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Außendusche

Diese Dinge haben sich in unserem Camping-Alltag bewährt

Eine Außendusche hat viele Vorteile. Du musst nicht zwingend die Sanitäranlagen eines Campingplatzes aufsuchen und du machst aus deinem Camper nicht jedes Mal ein kleines Feuchtbiotop, wenn du dich mal frisch machen willst.

Gerade in den heißen Monaten muss es ja auch nicht immer das volle Programm sein. Ein kurzer erfrischender Shower ohne Haarshampoo und Duschgel kann sich wie purer Luxus anfühlen!

Du kannst eine Außendusche kaufen oder auch mit recht wenig Aufwand selbst bauen. Von ganz simpel, einen Wasserkanister mit einem Strick am Dach befestigen, der dann von der Sonne aufgeheizt wird, bis hin zu komplexen Lösungen mit Schläuchen und Duschvorhängen ist alles möglich.

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Bettwäsche

Nachfolgende Dinge haben sich auf unserem Reisen bewährt

Die Wahl der Bettwäsche solltest du nicht unterschätzen. Sobald du in der kalten Jahreszeit mit dem Camper unterwegs bist, lohnt es sich, warme Bettwäsche mitzunehmen.

Wenn du dir lediglich einen Satz Decken anschaffen möchtest, empfiehlt sich ein doppeltes Oberbett mit Druckknöpfen. Je nach Jahreszeit oder Witterung, kannst du ohne großen Aufwand die Decke schnell anpassen.

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Fahrsicherheitstraining

Dein Camper fährt sich völlig anders als dein Pkw. Das muss dich nicht wirklich beunruhigen, aber wenn du ein ungutes Gefühl hast oder einfach nur öfter daran denkst, dann kannst du dir Hilfe holen.

Verschiedene Anbieter haben Sicherheitstrainings speziell für Wohnmobile im Programm, hier kannst du das Fahren und auch das Verhalten in kniffligen Situationen üben und somit besser vorbereitet auf Reisen gehen.

Denke daran, die Übung ist umso besser, je realistischer die Bedingungen sind, du solltest also Beladen zum Training fahren.

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Feuerlöscher

Ein kleiner Feuerlöscher ist ein hilfreicher Begleiter. Sicherlich wird er deinen lichterloh brennenden Camper nicht löschen können, aber die meisten Brände fangen klein an und vielleicht verhütet er ein Inferno ...

Dein Camper war bestimmt teuer, die Investition in einen Feuerlöscher ist vergleichsweise klein. Hier bietet der Handel die unterschiedlichsten Varianten, viele davon nehmen nicht viel Platz weg und sind relativ leicht. Vorgeschrieben ist das in Deutschland nicht, im Ausland könnte das sehr wohl der Fall sein.

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Hygieneartikel

In der Regel sind Wohnmobile nur mit einem kleinen Badezimmer ausgestattet. Wenn überhaupt ...

Je nachdem, wie viel Platz du zum Verstauen hast, kannst du Shampoo, Duschgel, Zahnpasta oder andere Hygieneartikel in Reisegrößen kaufen.

Beim Toilettenpapier solltest du darauf achten, dass es sich zersetzt. Nur so ist gewährleistet, dass die Campingtoilette nicht verstopft. Dieses spezielle Toilettenpapier ist im Campinghandel und Baumarkt erhältlich.

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Kabelsalat

Den allseits bekannten Kabelsalat verhinderst du am besten, wenn du das Innere einer Küchentuch- oder Klopapierrolle an einem Ende einschneidest, dort den Stecker einhakst und dann das Kabel drumherum wickelst.

Ein einfacher Trick, der nerviges Entwirren erspart.

Kleingeld

Sobald du auf einem Stell- oder Campingplatz stehst, brauchst du Kleingeld. Denn für Stromsäulen, Sanitär- und Versorgungsanlagen ist oft Münzgeld notwendig. An Mautstationen ebenso.

Ein mittlerer Vorrat an Münzen und kleinen Scheinen kann dir so manchen Weg ersparen.

Bewahre das Kleingeld griffbereit beispielsweise in einer kleinen Box im Handschuhfach auf.

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Kochen

Dein Camper bietet dir eine kleine Küche: In der Regel hast du zwei Kochplatten zur Verfügung. Einfache Rezepte machen dir daher das Camping-Leben leichter.

Wenige Zutaten oder solche, die sich frühzeitig mischen und zusammen kochen lassen helfen dir ungemein.

Eine nützliche Erweiterung deiner Möglichkeiten ist ein Grill oder eine Feuerstelle, auf der du einen Rost installieren kannst.

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Mehr zum Thema »Kochen, Abspülen & Co. im Camper« findest du hier: »Wasser marsch!«

Kuchen & Gebäck

Auch auf längeren Touren musst du nicht auf deine Lieblingsleckerei verzichten. Der Platz im Camper ist knapp bemessen und insbesondere der Kühlschrank winzig klein.

Bevor es losgeht, kannst du dir Teig- oder Backmischungen abfüllen, dass du vor Ort nur noch die »nassen« Zutaten (Wasser, Milch, Butter oder Eier) hinzufügen muss. Das spart Gewicht sowie Platz und auf deine kulinarischen »Kosten« kommst du auch.

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Lichterketten

Beim Blick über den Campingplatz werden dir häufig Lichterketten auffallen. Diese machen optisch so einiges her und sind auch als Lichtquelle im Fahrzeug gut zu gebrauchen.

Viele sind batteriebetrieben, sodass du sie unabhängig von deiner Bordbatterie nutzen kannst. Gut geeignet sind auch Modelle, die sich per USB-Stecker und Powerbank verwenden lassen.

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Müllentsorgung

Durch den relativ beengten Raum in deinem Camper kann es schnell zu Geruchsbelästigungen kommen. Hohe Temperaturen verschärfen zuweilen das Problem. Regelmäßige Müllentsorgung ist angesagt!

Gerüche kannst du recht einfach eindämmen, wenn du am Boden des Mülleimers ein saugfähiges Material, zum Beispiel eine Slipeinlage, klebst und diese mit Raumspray tränkst. Solange dein Geruchsträger saugfähig beliebt, kann er dir hilfreich sein, du musst ihn einfach nur neu »befüllen«.

Verwende ausschließlich stabile Kunststoffbeutel. Am besten solche, die sich verschließen oder zubinden lassen. Der Müll bleibt im Gebinde, auch wenn du ihn erstmal vor der Tür stellst und der Hund sich dafür interessiert. Der Weg zur zentralen Sammelstelle auf deinem Campingplatz kann ganz schön »lang« sein, zumindest dann, wenn du mal eben eine feuchte Papiertüte genommen hast und diese sich gerade auflöst.

Lass niemals über Nacht den Müll vor dem Camper stehen. Er lockt Tiere an. Das wirst du spätestens mitbekommen, wenn diese mit dem Konservendosen herumklappern ... © Adobe Stock

Navigationsgeräte

Die technischen Helfer haben unser aller Leben erheblich erleichtert. Du hast es heute viel einfacher, wenn du auf Reisen gehst. Du kannst Strecken, Entfernungen, Ziele und die Wege dorthin viel leichter planen.

Der blinde Glaube daran, das blinde Vertrauen in die Technik, ist für den Camper aber nicht empfehlenswert. Insbesondere bei Fahrten in weniger erschlossenen Gebieten solltest du dich auf deinen Instinkt (zusätzlich) verlassen und der Beschilderung Aufmerksamkeit widmen. Die zu enge Passstraße, die verwinkelten Altstadtgassen, die gesperrte Straße gehören zu deinem Camper-Alltag, wenn du auf Entdeckungsreise gehst.

Viele Navis haben auch Programme und/oder Einschränkungen, die du aktivieren kannst, um solchen mitunter spannenden Ereignissen zu entgehen. Kenne deine Technik und nutze sie klug.

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Reisekrankheit

Das gibt es nicht nur auf dem Ozean. Du oder deine Mitfahrer könnten durchaus von der »Kinetose« geplagt werden. Kurvenfahrten und Schaukelbewegungen, die sich auf deinen Gleichgewichtssinn auswirken, könne Müdigkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Übelkeit oder gar Erbrechen auslösen.

Bei leichten Anzeichen kannst du dir damit helfen, indem du einen Punkt am Horizont fixierst. Du solltest nicht nach unten schauen oder lesen. Dein Gleichgewichtssinn kann die gespürte Bewegung nicht mit dem gesehenen Bild in Einklang bringen. Helfen kann dir das Kauen eines Kaugummis, frische Luft und leichte Speisen, Obst und Gemüse. Ein kleiner Spaziergang und die damit verbundene Pause tun dir auch gut. In schweren Fällen solltest du deinen Arzt oder Apotheker konsultieren.

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Reisetagebuch

Du kannst Fahrtenbuch, Tagebuch oder Reisedoku dazu sagen. Es geht jedoch weniger darum, akribisch im Urlaub Buch zu führen, vielmehr kannst du deine Erlebnisse, besonders schöne Plätze oder lieb gewonnene Restaurants vermerken und dich so später leichter an sie erinnern.

Zusätzlich kann dir die Dokumentation deiner Ausgaben bei deiner nächsten Reise hilfreich sein. Wie viel Sprit brauchst du wirklich, was hat die Autobahn gekostet, wo lohnt sich ein Abstecher ins Grüne und welcher Campingplatz hatte das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Den Schwerpunkt deiner Aufzeichnungen bestimmst du selbst und über die Jahre legst du dir eine kleine Bibliothek deiner Reisen an. Eigentlich ein ganz schöner Gedanke.

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Smartphone & E-Book-Reader

Sonne, Sand und Meer. Smartphone und E-Book-Reader. Keine harmonische Mischung.

Um deine elektronischen Helferlein adäquat zu schützen, musst du die vor Sand, Wasser und vielleicht auch starker Sonneneinstrahlung bewahren.

Verschließbare Gefrierbeutel stellen sicher, dass du deine Geräte bedienen und benutzen kannst, ohne dass ihnen irgendwas geschieht. Und wenn du sie sonst in deiner Strandtasche lagerst, hast du sie nicht nur beisammen, sie sind auch vor zu viel Sonne geschützt.

Sonnenschutz

Für die Sonnentage denke an den entsprechenden Schutz. Sonnencremes und Sonnenbrillen sind dabei genauso hilfreich wie das Sonnensegel oder der Schirm, die dir ein schattiges Plätzchen zum Ausruhen sichern.

Rund-um-die-Uhr draußen zu sein, kann für den ungeübten Camper anstrengend werden und an die Sonne musst du dich vielleicht erst gewöhnen.

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Staukalender

Die meisten Camper planen ihr Abenteuer im Vorfeld. Wenn du Zeit hast und du nicht wegen der Kinder an den Ferienbeginn und deren Ende gebunden bist, dann lohnt sich der Blick in den Staukalender. Gut, der könnte sich immer lohnen, auch wenn du Kinder hast. Hier erfährst du nützliche Details zu deiner geplanten Route. Die Ferienzeiten aller Bundesländer werden berücksichtigt, geplante Baustellen, Streckensperrungen und Sanierungsarbeiten angezeigt.

Manchmal ist nicht der kürzeste Weg der beste, manchmal lohnt es sich, die längere Route zu wählen.

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Tanken

Wenn du ein klein wenig auf deine Tankuhr achtest, dann kannst du bares Geld sparen. Auf Autobahnen ist das Tanken die teuerste Variante, dort zahlst du in der Regel immer einen »Schnelle-Reise-Zuschlag«, der durchaus mit Bequemlichkeit zu tun hat.

Solltest du geruhsam unterwegs sein und auch der Weg zu deinen Zielen gehören, dann kannst du die Tankstopps mit deinen Mittags- oder Abendpausen verbinden, von der Autobahn abfahren und dir ein schönes Plätzchen suchen.

Du hast nicht nur die schönere Umgebung für deine Mahlzeit, du sparst zudem noch Geld beim Tanken. Je nach Reiselänge kann sich das ganz schön summieren. Und die kleinen Entdeckungen, die du dabei machen kannst, wiegen die Zeit, welches du brauchst, sicherlich auf.

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Vorräte

Auf vielen Campingplätzen kannst du dich im dazugehörenden Laden mit allen (Grund-) Nahrungsmitteln eindecken. Allerdings ist man dort bei der Preisgestaltung selten schüchtern.

Wenn du ein bisschen nach dem Geld schauen willst oder musst, dann bietet sich ein substanzieller Einkauf vor der Abfahrt bei dir zu Hause an.

Nudeln, Reis, Kartoffeln & Co. kannst du mitnehmen und dann trotzdem auf den frischen Fisch vor Ort zurückgreifen. Gleiches gilt auch für Konserven und die Dinge, auf die du nicht verzichten willst.

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Wäscheleine

Ein »must have« wenn du zum Badeurlaub aufbrichst. Aber auch während einer längeren Reise wirst du nicht drumherum kommen, Sportsachen, Badehosen, -Tücher & Co. zum Trocknen aufzuhängen.

Einfach, platzsparend und preisgünstig machst du das mit der klassischen Wäscheleine. Vom Camper zu nächsten Baum, zwischen den Bäumen oder wie es sich auch sonst anbietet, schnell und kinderleicht gemacht, hast du zudem einen nützlichen Sicht- oder Windschutz, der dir ein bisschen mehr Privatsphäre bietet.

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